12.02.2022 - Eiskratzer Ravensburg - Wangen Eagles (Halbfinal Playoffs)

Spiel Begegnung                                                                 Ergebnis / Info
1 PESV Eiskratzer Ravensburg - Wangen Eagles 3:2n.P.
Tore    
1:0 Ralf Kreschel (Markus Dodek)  
2:0 Markus Dodek (Axel Baudendistel)  
3:2 Tobias Oppawsky (Penalty)  
Strafen    
2 Min Max Tremmel (Crosscheck)  
     
Spiel Begegnung Ergebnis / Info
2 PESV Eiskratzer Ravensburg - Wangen Eagles 1:2
Tore    
1:1 Max Tremmel  
Strafen    
2 Min Ralf Kreschel (Beinstellen)  
     
Spiel Begegnung Ergebnis / Info
3 PESV Eiskratzer Ravensburg - Wangen Eagles 2:0
Tore    
1:0 Johannes Hilbert (Axel Baudendistel)  
2:0 Max Tremmel (Adi Bareiß)  

Wa….Wa….Wahnsinn!
Eiskratzer fighten sich ins WA-EL Finale und schlagen die Eagles im Best of Three Modus 2:1

Nach erfolgreicher Vorrunde mit Tabellenplatz 1 wurde in den Halbfinal Playoffs wieder alles auf null gestellt. Nach einem knappen Vorrundensieg im Penaltyschießen, waren bei dem Wiedersehen mit den Eagles aus Wangen spannende Spiele zu erwarten. Die Eiskratzer mussten zwar auf mehrere Stammkräfte verzichten, waren aber gut auf das Halbfinalturnier vorbereitet.

Spiel 1 – Trotz Traumstart bis zum Schluss spannend
Das Spiel startete mit hohem Tempo und beide Mannschaften suchten den direkten Weg zum Tor. Den Traumstart erwischten hierbei die Eiskratzer, denn sie nutzten ihre erste Chance und erzielten nach nicht mal einer Minute das 1:0. Aus dem eigenen Drittel von Markus Dodek über die linke Seite punktgenau bedient, ließ Ralf Kreschel den Eagles Verteidiger mit einem sehenswerten Move stehen, zog entschlossen in Richtung Tor und versenkte die Scheibe zur Führung für die Eiskratzer. Im weiteren Spielverlauf ging es auf und ab und beide Teams kamen zu weiteren Tormöglichkeiten. Nach seiner genialen Vorlage beim ersten Tor, erzielte Markus Dodek auf Vorlage von Axel Baudendistel den umjubelten Treffer zum 2:0 für den PESV. Dem Sieg schon so nahe, doch die Eagles gaben das Spiel nicht auf und erzielten kurz darauf den Anschluss zum 2:1. Bis in die Schlussminute wurde von beiden Teams hart um das Spiel gekämpft. Mit einem 6. Mann gelang den Eagles 30 Sekunden vor Spielende der Ausgleich und es wurde nochmal richtig spannend. Wie im Vorrundenspiel ging es ins Penaltyschießen und erneut bewiesen die Eiskratzer hier die besseren Nerven. Florian Peinecke hielt alle drei Versuche der Eagles und Tobi Oppawsky versenkte seinen Penalty mit dem er die Eiskratzer zum Sieg in Spiel 1 führte.

Spiel 2 – Freude hielt nur kurz an
Das zweite Spiel sollte deutlich hitziger werden. Die Eagles waren unter Zugzwang und warfen von Beginn an alles nach vorne um die Serie ausgleichen zu können. Eine der Angriffswellen konnten sie im Nachsetzen zum 0:1 aus Sicht des PESV abschließen. Nun waren die Eiskratzer gefordert und versuchten sich ins Spiel zurück zu kämpfen, während das Spiel auch körperlich immer intensiver wurde. Letztlich konnte Max Tremmel über die linke Seite seinem Verteidiger enteilen und netze zum 1:1 ein. Doch die Freude hielt nur kurz. Die Eiskratzer jubelten noch über den Ausgleich, da nutzten die Eagles eine kurze Unachtsamkeit aus und gingen erneut in Führung. Die Schlussminuten wurden sehr hitzig und die Emotionen schaukelten sich hoch. Am Ergebnis änderte sich letztlich aber nichts mehr. Die Entscheidung musste also im dritten Spiel fallen.

Spiel 3 – Als Team zum verdienten Sieg
Wie die Eiskratzer die emotionale Schlussphase aus Spiel 2 einfach in der Kabine zurück ließen war bemerkenswert. Als wäre es das normalste der Welt spielte der PESV als Team neu auf. Die Abläufe und Laufwege passten, jeder Kämpfte für jeden und es wurde klar, dass sich diese Einheit heute noch nicht aus der Saison verabschieden wollte. Beide Seiten versuchten nach vorne zu spielen und kamen zu zahlreichen Abschlüssen. Bis fünf Minuten vor Schluss gab es allerdings kein Tor zu sehen, bis Axel Beudendistel im Rückraum Johannes Hilbert bediente, der die Eiskratzer mit 1:0 in Führung brachte. Die Eagles mussten nun noch offensiver werden, was allerdings auch aufgrund der starken Defensivarbeit des PESV viel Kraft kostete. Auf Vorlage von Adi Bareiß war es dann Max Tremmel, der mit seinem Schlagschuss das 2:0 erzielte und somit für die Vorentscheidung sorgte. Die Eiskratzer blieben bis zum Schluss konzentriert und fighteten als Einheit weiter. In den Schlussminuten nahm Wangen zu Gunsten eines sechsten Feldspielers erneut den Goalie vom Eis, doch dieses Mal sollte ihnen kein Treffer mehr gelingen.

Verdient ziehen die Eiskratzer ins Finale der WA-EL ein und freuen sich nun auf ein Wiedersehen mit den Chiefs aus Lindenberg. Diese setzten sich im zweiten Playoff Duell gegen die Weiher Wings glatt in zwei Spielen durch (4:0 / 3:0). Eine Wahnsinns Leistung zeigte das gesamte Eiskratzer Team, nicht nur in den Playoffs, sondern in der gesamten Saison. Mit dem Finale war bei der starken Konkurrenz nicht unbedingt zu rechnen, aber was ein eingeschweißtes Team leisten kann, demonstrierten die Eiskratzer diese Saison an jedem einzelnen Spieltag.

Für die Eiskratzer spielten:
Flo Peinecke, Tobi Oppawsky, Tino Teichmann, Johannes Hilbert, Alex Sailer, Ritschie Gnannt, Max Tremmel, Adi Bareiß, Markus Dodek, Axel Baudendistel, Ralf Kreschel, Janik Riesmaier, Kerstin Peinecke, Viktor Hochhalter
An der Bande:
Micha Riesmeier, Nicky Schmid, Marius Riesmeier